Was ist französisch, länglich und ein Genuss? Nein, wir meinen kein Baguette, sondern unsere Kanus in der Tarnschlucht! Déjà-vus sind uns zu langweilig, deshalb gibt es hier Abwechslung pur: Auf rund 65 km Flussfahrt kannst du dich mit einer Gruppe junger Leute mal vom Nervenkitzel mitreißen und mal entspannt treiben lassen. Mon Dieu, ist das schön!
Für die meisten Teilnehmer*innen sind die größten Herausforderungen die zu paddelnden Tagesetappen auf bewegtem Wasser, vor allem bei Hitze, Wind oder Regen. Wir sind meist zwischen 3 - 5 Std. (inkl. Pausen) auf dem Wasser unterwegs. Es gibt einen Pausentag, an dem wir optionale Aktivitäten an Land unternehmen können.
Sonstige Anforderungen:

Einfach bezahlen:
Für 5 Tage kostenlos reservieren:
Selbst kochen oder Essengehen:
Planung vorab:
Einkauf:
Anreise:
An- & Abreise mit dem Auto:
An- & Abreise mit der Bahn:
Check-Out:
Was soll ich einpacken?
Klima
Handyempfang & Strom
Handyempfang:
Strom:
Währung, Preise & Trinkgelder
Währung:
Preise:
Trinkgeld:
Kultur
Sicherheit im Land
Einreisebestimmungen & Impfschutz
Bei deutscher Staatsangehörigkeit:
Bei anderer Staatsangehörigkeit:
Impfschutz:




Bienvenue in Südfrankreich! Mitten im Herz der Tarn-Schlucht starten wir unser Paddel-Abenteuer. Kanutonnen packen, Autos umstellen, Zelte aufbauen und schon kribbelt’s vor Vorfreude auf die kommenden Tage. Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir die Crew kennen und lassen den Blick über die steilen Kalkfelsen schweifen. Morgen geht’s aufs Wasser – und der Tarn ruft schon!



Nach dem Frühstück gibt’s die Kanueinweisung und dann heißt es: Leinen los! Der Tarn zeigt sich gleich von seiner besten Seite, mit türkisgrünem Wasser, kleinen Stromschnellen und Felswänden, die senkrecht aus dem Fluss wachsen. Unterwegs paddeln wir durch enge Kurven, vorbei an alten Brücken und den typischen Trockensteinhäusern der Cevennen. In Saint-Enimie, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, schlendern wir durch die mittelalterlichen Gassen oder gönnen uns ein Eis am Fluss. Je nach Wasserstand heißt es heute auch mal: Teamwork beim Anschieben!



Heute erwartet uns eine der schönsten Etappen des Tarn. Gleich hinter Saint-Chély paddeln wir an einem Märchendorf mit Wasserfällen, die direkt aus den Felsen stürzen, vorbei. Zum Mittag graben wir in unserer Snacktonne: Flûte oder Müsli? Wer Lust auf Abkühlung hat, springt später am Sprungfelsen von Hauterives ins glasklare Wasser oder paddelt in eine kleine Grotte am Ufer. Abends lassen wir den Tag in La Malène ausklingen. Wir bauen unsere Zelte auf, schnippeln Gemüse und kreieren bei einem kühlen Drink gemeinsam ein köstliches Abendmahl.



Ein freier Tag in La Malène. Die Region eignet sich perfekt für Erkundungen, auch ohne unsere Kanus. Optional können wir heute beim Canyoning die Kraft des Wassers hautnah spüren. Weniger frische Luft, aber sicher genauso viel zu sehen gibt's beim Caving in den Höhlen der Region. Wer’s lieber ruhig angeht, genießt einfach Sonne, Fluss und französischen Käse auf der Picknickdecke – bienvenue im Tarn-Flow. Abends treffen wir uns alle wieder und lassen den Abend unter den Sternen ausklingen.



Nach einem entspannten Frühstück starten wir auf die meistbefahrenste Strecke der ganzen Tour. Jetzt geht’s mitten hinein in das spektakulärste Stück des Tarn: die Gorges du Tarn! Zwischen 400 m hohen Kalkwänden gleiten wir durch enge Passagen, während Geier über uns kreisen. Die Stromschnellen sorgen für Adrenalin, aber auch für viele Lacher. Wir paddeln vorbei an winzigen Dörfern, alten Brücken und geheimen Badebuchten. Kurz vor unserem nächsten Etappenziel Les Vignes versperrt uns der Pas de Soucy den Flussweg. Unser Equipment wird ab hier geshuttlet und wir laufen das letzte Stück zu Fuß zum Campingplatz – dort wartet auch schon das kühle Bier zum Sonnenuntergang.



Für die letzten zwei Tage tauschen wir unsere Canadier gegen Doppel-Kajaks. Über die Kanurutsche geht's direkt hinein in die anspruchsvollste und spaßigste Etappe der ganzen Tour. Stromschnellen fordern uns ein letztes Mal heraus, bevor die Brücken-Ruine von Le Rozier das Finale markiert. Für unbesorgten Wasserspaß wird unser Gepäck während dieser Etappe zum Übernachtungsspot nach Le Rozier geshuttled. Wir haben nur kleine wasserfeste Boxen für das Nötigste auf unseren Kajaks dabei.



On y va: ein letztes Mal Paddel ins Wasser! Die Strömung ist sanft, der Fluss ruhig – perfekt für ein paar Kanu-Spiele oder eine gemütliche Schwimmrunde zwischendurch. In Aguessac erreichen wir schließlich das Ende unserer Tour. Mit Muskelkater, Sonnenbräune und jeder Menge lustiger Erinnerungen stoßen wir beim letzetn gemeinsamen Abendessen auf unsere Abenteuerwoche an.



Ein letztes Frühstück am Fluss, dann heißt es Abschied nehmen vom Tarn. Wer mag, bleibt noch ein paar Tage länger in der Region – zum Wandern, Klettern oder einfach, um das französische Savoir-vivre auszukosten. Au revoir und à bientôt!

Unsere Crews sind ein bunter Mix aus aufgeschlossenen Menschen im Alter von 20 - 39 Jahre. Egal ob du alleine oder mit Freunden kommst, hier bist du richtig!






