Zivilisation, Alltag, Normalität? Nix da, mit Kanus geht’s durch die Wildnis! Eine Woche sind wir unterwegs wie die ersten Goldgräber: Wir schlagen unsere Camps am Ufer auf, kochen über dem Feuer und halten Ausschau nach Wildlife. Mit ordentlich Teamgeist im Gepäck rauschen wir den Yukon entlang Richtung Abenteuer. Let’s go!
Zwischen Kanu, Camp und Karibus: Das gehört alles zu unserem kanadischen Abenteuer!
Paddle mit uns von Zeltplatz zu Zeltplatz und erlebe Natur pur. Unsere Kanu-Touren bieten täglich neue Etappen und Abenteuer. Wir genießen das einfache Leben im Freien und stärken unseren Crew-Spirit durch gemeinsame Erlebnisse.
Für die meisten Teilnehmer*innen sind die größten Herausforderungen die zu paddelnden Tagesetappen auf bewegtem Wasser, vor allem bei Hitze, Wind oder Regen. Wir sind meist zwischen 2 - 6 Std. (inkl. Pausen) auf dem Wasser unterwegs. Es gibt einen optionalen Pausentag, an dem wir optionale Aktivitäten an Land unternehmen können.
Sonstige Anforderungen:

Einfach bezahlen:
Für 5 Tage kostenlos reservieren:
Inkludierte Mahlzeiten oder Essengehen:
Planung vorab:
Anreise:
Check-In:
Check-Out:
Wie buche ich meinen Flug?
Klima
Handyempfang & Strom
Handyempfang:
Strom:
Währung, Preise & Trinkgelder
Währung:
Preise:
Trinkgeld:
Kultur
Sicherheitshinweise
Einreisebestimmungen & Impfschutz
Bei deutscher Staatsangehörigkeit:
Bei anderer Staatsangehörigkeit:
Impfschutz:



Die Reifen quietschen, das Gepäckband rollt und wir sagen: Hi guys, welcome to Canada! Vielleicht haben wir schon ein paar Gesichter der Crew im Flieger kennengelernt oder wir begrüßen uns jetzt hier, zusammen mit unserem JTC-Guide und dem Local Kanu-Guide. Gemeinsam werden wir zum Hotel gebracht und besprechen beim Abendessen die nächsten Tage. Dann heißt es, ein letztes Mal Dusche und Bett zu genießen. Aber sind wir ehrlich: Wir freuen uns wie die Pfadfinder auf Zelt und Abenteuer!


Ein Shuttle bringt uns nach Johnsons Crossing, wo wir unsere Reise auf dem Wasser starten. Hier fließt der Fluss schön langsam und ruhig, sodass wir uns mit dem Kanu vertraut machen können. Eine kurze Paddeltour zur Eingewöhnung entfernt schlagen wir unser Lager an einem der mehreren Camping Spots auf. Man sagt ja, das, was man in der ersten Nacht in einem neuen Bett träumt, wird wahr… Das muss erst recht stimmen, wenn man in der kanadischen Wildnis unter dem Sternenhimmel liegt!


Ausgeruht und angekommen im Leben mitten in der Natur beginnt heute die Tour: Wir verbringen den ersten kompletten Tag auf dem Fluss! Der Guide zeigt uns, wie wir sanfte Strömungen, schnellere Abschnitte und sogar kleine Stromschnellen sicher navigieren, auch als Anfänger und Anfängerinnen. Flussabwärts geht’s den Teslin River entlang durch das Gebiet der Teslin Tlingit First Nation, für die der Fluss bis heute eine wichtige Quelle für Fisch und Elchfleisch ist. Wer möchte, kann hier auch sein Glück versuchen und das Abendessen an Land ziehen!


Das Zelt wird eingerollt, der Campingkocher verstaut und wir machen uns auf den Weg. Je tiefer wir in das Ökosystem des Teslin River eintauchen, desto aufmerksamer beobachten wir das Ufer. Mit etwas Glück entdecken wir die zahlreichen Bären, Elche, Karibus und Weißkopfseeadler, die in dieser Region des Yukon zu Hause sind. Mit jedem Paddelschlag merken wir, dass wir uns ein Stück mehr von der Zivilisation und unserem Alltag entfernen. Jetzt zählen nur noch das Wasser, die Natur und die Menschen, die neben uns treiben.


Mittlerweile fließt der Rhythmus des Flusses durch unsere Adern und die Routinen der Abenteuer sind für uns selbstverständlich. Zur Mittagszeit machen wir Picknicks und nutzen die Pausen zwischen den Paddelabschnitten, um uns die Beine zu vertreten. Am Abend kochen wir am Lagerfeuer und ziehen uns danach in die Zelte zurück. Mit dem sanften Rauschen des Wassers und den Geräuschen des Waldes schlummern wir ein.


Beim verlassenen Handelsposten Hootalinqua mündet der Teslin River in den Yukon River. Für die zweite Hälfte unseres Abenteuers paddeln wir auf dem berühmtesten Fluss des Yukon! Vorbei geht es an der Geschichte der Goldgräber: Wir passieren Schaufelraddampfer, Trapperhütten, Minen und ehemalige Handelsposten. Mittlerweile hat die Natur sich einiges zurückerobert und wir fühlen uns fast wie die ersten Neuankömmlinge, die in Zeiten des Goldrausches hier ihre Zelte aufgeschlagen haben.


Von den Quellseen südlich von Whitehorse bis zum Beringmeer im Nordwesten Alaskas erstreckt sich der Yukon River über mehr als 1.864 Meilen und für ein paar Tage sind wir Gäste auf diesem alten Einwohner Nordamerikas. Heute geht es durch einen abgelegenen Abschnitt des Flusses, wo wir nach einem Platz für unser nächstes Camp suchen. Vielleicht fallen uns wilde Goldgräbergeschichten am Lagerfeuer ein oder… Moment! Hat es da drüben im Wasser gerade golden geglänzt?!


Seit fast einer Woche sind wir fernab der Zivilisation: Wasser, Steine, Bäume und die wilden Tiere sind unser Entertainment und die Crew in den Kanus längst unsere Freunde geworden. Und wenn unser Guide einen besonderen Aussichtspunkt gefunden hat, können wir vielleicht sogar ins Kino gehen. Was läuft? Sonnenuntergang, präsentiert by Yukon. Statt Popcorn werden im späten Sommer übrigens Beeren serviert. Vielleicht bleiben noch ein paar bis zum Frühstück übrig?


Es ist der letzte volle Tag und die letzte Nacht am Fluss – das muss zelebriert werden! Unter einem Himmel, der im Sommer hier oben im Norden nie vollständig dunkel wird, lassen wir die Woche Revue passieren: Vom ersten Paddelschlag über die ersten kleinen Stromschnellen und Goldgräberrelikte bis zu einer ehemaligen Gruppe Fremder, die wir mittlerweile so gut kennen wie die Verstaumöglichkeiten unseres Kanus. Vielleicht begleiten uns Schwarzbären und Elche auf dem Weg. Also weiterhin Augen offen halten!


Nach einer Woche auf dem Fluss sehen wir die ersten Anzeichen der Zivilisation: Wir erreichen das Dorf Carmacks, das mit den First Nations verbunden ist. Hier steigen wir ein letztes Mal aus, entladen die Kanus und lassen uns mit dem Van zurück nach Whitehorse bringen. Auf der Fahrt merken wir, wie anders das Gefühl ist, mit dem Auto unterwegs zu sein, und sind stolz auf unsere Paddeltage. Aber trotzdem: Eine warme Dusche lässt unsere Herzen höher schlagen und am Abend feiern wir den Abschluss dieses Abenteuers gemeinsam in der Stadt.


Die Nacht im Hotelbett fühlte sich ungewohnt an und noch komischer ist das Gefühl, wenn wir zum Flughafen fahren. Aber wir haben die Nummern der Crew sowieso schon eingespeichert und ein Wiedersehen könnte nicht allzu fern liegen. Wir nehmen Abschied vom Yukon, von Kanada, von Tagen in der Wildnis und wissen, dass die Erinnerungen uns nach Hause begleiten werden. Zum Glück muss man für die keinen Aufpreis im Flieger bezahlen, wir können also alle mitnehmen!

Unsere Crews sind ein bunter Mix aus aufgeschlossenen Menschen im Alter von 20 - 39 Jahre. Egal ob du alleine oder mit Freunden kommst, hier bist du richtig!






