Wir stürzen uns ins Abenteuer! Knapp drei Wochen sind wir im Himalaya am Kangchendzönga unterwegs, dem dritthöchsten Gipfel der Welt. Auf uns warten schneebedeckte Berge, tiefe Schluchten und außergewöhnliche Kultur. Wir gehen an unsere Grenzen, wagen uns auf über 5000 Meter und tauchen mit unserer Crew in die Magie Nepals ein.
Umgeben von unberührter Natur, durch tiefe Täler und über reißende Bäche, machen wir uns auf zum dritthöchsten Berg der Welt - dem Kangchendzönga!
Für die meisten Teilnehmer*innen sind die größten Herausforderungen die mehrtägigen Wanderungen in Höhenlagen bis zu 5.500 Metern (optional kannst du 6.000 Meter knacken). Wir sind größtenteils 6 - 9 Std. (inkl. Pausen) unterwegs und bewältigen zwischen 800 - 1400 Höhenmeter. Wir haben einen Reservetag eingeplant, sollten wir durch unplanmäßige Änderungen mal eine Tagesetappe nicht schaffen.
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Am Flughafen in Kathmandu erwartet uns unser einheimischer Guide und bringt uns zum Hotel im Herzen der Stadt. Heute heißt es erstmal ankommen. Abhängig von unserer Ankunftszeit haben wir die Möglichkeit, die pulsierende Hauptstadt Nepals auf eigene Faust ein wenig zu erkunden. Abends freuen wir uns auf ein Kennenlernen bei einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen.



Wir starten mit einem Inlandsflug nach Bhadrapur in den Südosten von Nepal und machen uns mit einem Jeep auf den Weg nach Taplejung auf 1820 m. Die längere Fahrt verspricht nicht nur spektakuläre Ausblicke auf die Schönheit Nepals, wir haben dabei auch die Möglichkeit, die Kultur und Lebensweise der Menschen in dieser Region zu beobachten.



Durch malerische Bergdörfer, vorbei an grünen Wäldern und rauschenden Flüssen geht unsere Fahrt heute weiter bis nach Sakethum. Inmitten der Berge erleben wir die Ruhe und die Gastfreundschaft der Einheimischen und stimmen uns zusammen auf das bevorstehende Trekking ein. Wir können beim Kochen mithelfen und uns vielleicht nebenbei für zu Hause die Geheimtricks merken, wie das echte Dal Bhat (Reis mit Linsen, das Nationalgericht von Nepal) entsteht.



Heute geht es richtig los - zusammen mit unserer einheimischen Crew starten wir in unser Trekking. Wir wandern durch ortstypische Wälder, die wie ein Dschungel wirken, vorbei an rauschenden Wasserfällen und durch enge Täler. Einige Male überqueren wir dabei den Fluss auf Hängebrücken - ein wirklich abenteuerlicher Start also! Nach einem spannenden ersten Trekkingtag erreichen wir unser Tagesziel Amjilosha auf ca. 2.500 m.



Langsam nähern wir uns dem majestätischen Eisgiganten, dem “Kantsch”. Unser heutiger Übernachtungsplatz Gyabla liegt jedoch 'nur' auf 2.725 m. Unser Weg führt durch eine von Rhododendron und Bambus geprägte Landschaft. Am Nachmittag bekommen wir mit etwas Glück beim Tee mit einem Bergbauern Einblicke in das Leben fernab der Zivilisation. Abends am Lagerfeuer lassen wir den Tag Revue passieren und lauschen den Geschichten unserer Guides und Träger.



Schon etwas im “Geh-Flow” von den letzten 2 Tagen knacken wir heute bereits die 3000-Meter-Marke. Vorbei an heiligen Manimauern führt unser Weg weiter bergauf in die Nationalpark-Zone und zu unserem Tagesziel Ghunsa (3.415 m). Vielleicht begegnen wir heute auch schon dem ein oder anderen zotteligen Yak, die sich in großer Höhe besonders wohl fühlen. Bestimmt bekommen wir im Laufe des Trekkings auch Gelegenheit den leckeren Yak-Käse zu probieren.



Am heutigen Akklimatisationstag kannst du dich von den letzten Tagen erholen. Optional können wir vom Dorf Ghunsa frei nach dem Motto “gehe hoch und schlafe tief” noch weiter wandern. Nach der Überquerung einer Hängebrücke führt unser Weg dafür noch mal steil hinauf. Auf 3.700 Metern wartet ein kleiner Aussichtspunkt mit Blick auf einige fünf- und sechstausender-Berge. Wer sich fit genug fühlt, kann noch weiter bis auf knapp 4.000 Meter aufsteigen, bevor es wieder zurück ins Dorf geht.



Spätestens heute wird uns klar: Wir sind inmitten der höchsten Berge der Welt unterwegs. Während wir durch einen märchenhaften Wald wandern, ragen die Berge um uns herum immer weiter in die Höhe. So sehen wir neben einigen 6000er-Riesen heute auch den mächtigen Jannu, der bereits 7.711 Meter hoch ist. Nach einer verdienten Mittagspause gehen wir vorbei an einem tosenden Wasserfall und über Geröllhänge weiter auf über 4000 Meter zu unserem Übernachtungsplatz Khambachen (4.145 m).



Während wir zu unserem nächsten Tagesziel Lhonak (4.760 m) aufsteigen, können wir heute erstmals einen Blick auf den mächtigen Kangchendzönga (8.586 m) werfen. Mit seinen scharfen Graten und Schneefahnen am Gipfel kann man sich schwer vorstellen, dass dort tatsächlich Menschen oben stehen können. Am Abend genießen wir das Sterne-Kino vor der Hütte. Durch die minimale Lichtverschmutzung scheint die Milchstraße zum Greifen nah!



Heute geht es ins Basecamp des “Kantsch” auf ca. 5.120 m Höhe - das absolute Highlight unserer Tour. Über Moränenschutt und teils über Gletscher arbeiten wir uns bis Pangpema Kharka hinauf, wo schon die ersten Zelte der Bergsteiger stehen. Ein unvergleichbares Panorama mit der gefürchteten Nordwand des Kangchendzönga erstreckt sich hier vor unseren Augen. Mit dieser Aussicht machen wir es uns am Abend in unseren Zelten gemütlich.



Gibt es etwas Schöneres, als inmitten von riesigen Bergen aufzuwachen und einen Kaffee mit diesem Ausblick zu genießen? Wohl kaum! Nach einem entspannten Morgen im Basecamp geht's am Nachmittag wieder zurück nach Lhonak. Optional können wir uns auch noch höher wagen! Für alle, die eine besondere Herausforderung suchen, steht die Besteigung des knapp 6.000 Meter hohen Drohmo Ri an (kein Klettern erforderlich). Da oben wird der Ausblick vom Frühstück natürlich nochmals getoppt.



Gestärkt vom Frühstück wandern wir heute zurück bis Ghunsa. Auf „nur“ ca. 3.500 Metern können wir einmal so richtig durchatmen, bevor es morgen wieder höher hinauf geht. Ein wundervoller Tag, um die atemberaubende Schönheit der Landschaft zu genießen, da es heute hauptsächlich abwärts geht.



Von Ghunsa aus starten wir heute wieder steil nach oben. Durch einen wunderschönen Nadelwald wandern wir hinauf, bis sich auf ca. 4.000 Meter die Bäume lichten und wir mit einem grandiosen Ausblick auf die Bergwelt belohnt werden. Über einen Höhenweg erreichen wir unseren wunderschönen Zeltplatz auf ca. 4.140 Meter. Sobald es dunkel ist, können wir unsere Fotokünste testen und sehen, wer das schönste Bild vom Sternenhimmel und den weißen Bergen macht.



Ein anstrengender Tag steht uns heute bevor: in einem ständigen Auf und Ab überqueren wir die 3 Pässe Miring La (4.480 m), Sinion La (4.440 m) und Sinlapche La (4.640 m). Linker Hand werden wir dabei vom Obelisk Jannu (7.711 m) begleitet, der mit seiner atemberaubenden Form alle Blicke auf sich zieht - auch der “Kantsch” zeigt sich von seiner beeindruckenden Südseite. Nach einem steilen Abstieg erreichen wir unseren Übernachtungsplatz Tseram (ca. 3.870 m).



Die letzten Tage waren kein Spaziergang - wenn deine Füße schon etwas müde sind, kannst du es heute ruhig angehen und nur von Tseram nach Anda Phedi (3.380 m) wandern. Bist du noch motiviert, geht es für dich vorbei am Dorf Ramche (4.610 m) bis ins Yalung Basecamp oder du genießt an der Moräne die herrliche Aussicht auf die Eisgiganten Kabru 1-4, und die Berge Kokthang, Rathong, Talung, Kangchendzönga und Yalung Kang. Im Anschluss geht es zurück nach Anda Phedi.



Während wir heute immer tiefer wandern, wird die Vegetation wieder üppiger und grüner. Auch das Klima wird milder und die Temperaturen steigen. Wir überqueren einen letzten Pass - Lasiya Bhanjyang auf 3.415 m - der sich durch die gute Höhenanpassung mittlerweile wohl wie ein Spaziergang anfühlt ;). Nach einem steilen Abstieg zum Amji Khola erreichen wir nach ca. einer Stunde unseren Übernachtungsplatz Yamphudin (2.090 m).



Gestärkt von einem leckeren Frühstück wandern wir heute auf angenehmen Pfaden durch dichte Eichen- und Rhododendronwälder. Bei Pumphe Danda (ca. 2.000 m) beziehen wir unser Nachtquartier. Mit Vogelgezwitscher in den Ohren träumen wir beim Gehen wahrscheinlich noch von den letzten Tagen inmitten der höchsten Berge der Welt.



Am Ende geben wir nochmals richtig Gas! Durch zahlreiche kleine Dörfer, Felder und die farbenfrohe Natur wandern wir weiter auf und ab, bis wir nach einem knackigen Anstieg bei Simbu den schönen Höhenweg erreichen, der uns zu unserem Tagesziel Lali Kharka (2.286 m) führt. Zusammen mit unserer einheimischen Begleitmannschaft lassen wir den letzten Abend im Trekking mit einer kleinen Tanz-Party bei Lagerfeuer und dem ein oder anderen “Tongba” (Hirsebier) gebührend ausklingen.



Ein letztes Mal schnüren wir heute unsere Bergschuhe zu. Durch die schöne Landschaft Ostnepals wandern wir zurück nach Taplejung. Teils über steile Steintreppen steigen wir hinab zum Endpunkt des Trekkings auf ca. 1.820 m. Wir verstauen unser Gepäck und fahren zurück bis Birtamod. Wenn wir noch einen weiteren Tag auf Luxus verzichten können, haben wir heute die Möglichkeit auf einen Home-Stay. Das Abendessen kochen wir zusammen mit unserer Gastfamilie.



Im Laufe des Vormittags fahren wir weiter nach Bhadrapur, von wo aus wir zurück nach Kathmandu fliegen. Wusstest du, dass es in Kathmandu sehr viele UNESCO Weltkulturerbestätten gibt? Alle schaffen wir nicht, aber die ein oder andere Sehenswürdigkeit nehmen wir bei unserer Stadtbesichtigung am Nachmittag mit. Das Programm dafür stellen wir gemeinsam mit unserem Guide und der Crew vor Ort je nach Interesse zusammen. Der Affentempel ist auf jeden Fall einen Besuch wert.



Der heutige Tag gehört uns! Was wir empfehlen: gönn dir nach der Anstrengung der Expedition eine wohltuende Massage, schlendere durch die schmalen Gassen in Nepals Hauptstadt und kaufe ein paar Souvenirs, koste dich einmal mehr durch die nepalesische Küche und hau am Abend nochmal so richtig auf den Putz ;) Für was du dich auch entscheidest: genieße deinen letzten Tag in Nepal!



Mit unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck heißt es heute schweren Herzens Abschied nehmen von Nepal und der Crew. Je nach Flugzeit erfolgt unser Transfer zum Flughafen in Kathmandu. Fliegst du erst am Abend oder bleibst du noch länger in Nepal, kannst du die quirlige Hauptstadt weiter erkunden - dein Guide gibt dir gerne Tipps. Nach Absprache vor Ort sind auch weitere Besichtigungen in Kathmandu möglich. Ansonsten sagen wir Tschüss und Pheri bhetaula Nepal!

Unsere Crews sind ein bunter Mix aus aufgeschlossenen Menschen im Alter von 20 - 39 Jahre. Egal ob du alleine oder mit Freunden kommst, hier bist du richtig!






