Urlaubstörn in der Ostsee

Highlights

Da wir die Freiheit des Segelns in vollen Zügen genießen wollen, passen wir die Route je nach Wind und Crewlaune individuell an.
Svendborg

Bars und Restaurants abchecken

Schon die Einfahrt nach Svendborg durch den Thoroe Sund ist einfach nur ein Traum. Man fährt durch kristallklares Wasser, links und rechts grüne Wiesen und Wälder und dazwischen immer wieder Villen und Häuser mit Bootsanlegern und eleganten Yachten. Da ist man schon fast traurig, wenn dieses Bild nach einer Stunde Fahrt durch den Sund vorbei ist und man sich Svendborg nähert. 

Jedoch nicht lange, denn diese mit 50.000 Einwohnern (für die Verhältnisse in der dänischen Südsee) recht große Stadt hat einiges zu bieten. Und man liegt in der modernen Marina  auch gleich mittendrin und genießt das pulsierende Leben der Stadt, während man im Cockpit einen Sundowner genießt und dabei zusieht, wie die Sonne hinter den Hügeln verschwindet. Abends bietet Svendborg genug Abwechslung für alle: Bars, Restaurants und auch Clubs reihen sich hintereinander auf, so dass man die Qual der Wahl hat. Am schönsten ist es aber immer noch im Cockpit zu sitzen, während man von den vorbeilaufenden Menschen ein wenig beneidet wird ;)

Spjodsberg

Romantisches Fleckchen

Spjodsberg ist der einzige Yachthafen auf der Ostseite von Langeland und ein sehr romantischer Platz. Zwar bietet der Ort an sich nicht viel, die Aussicht vom Yachthafen aus ist allerdings ein Traum, da das große Belt Fahrwasser genau am Hafen entlang geht. So kann man den ganzen Abend bewundern, wie die großen Containerfrachter und auch die Kreuzfahrtschiffe der Color Line langsam an einem vorbei gleiten. 

Und bei Nacht wird der Ausblick zu einem wahren Lichtermeer, da nicht nur die Kreuzfahrtschiffe, sondern auch die vielen Seezeichen des Fahrwassers anfangen zu blinken und zu leuchten. Übrigens kann man nirgends besser das Lesen von Leuchtkennungen üben als hier :)

Rodby Havn

Echter Industriehafen

Wer einmal erleben möchte wie der Hafenmeister mit einem Gabelstapler zum Liegegeld kassieren kommt, der ist in Rodbyhavn genau richtig. In diesem Industriehafen ist eben vieles anders. Hier liegt man einfach an einer Mauer. Vor einem liegt ein Frachter, der gerade mit Getreide beladen wird, nebenan steht ein großes Hotel. 

Bis heute wissen wir noch nicht wofür das hier eigentlich gebraucht wird. Unsere Crew hat aber vermutet, dass Robbie Williams dort immer übernachtet, wenn er seinen Gig in dem Pub von Rodby hat. ;-) Wenn man, fernab von jeglichem Tourismus, einmal sehen möchte wie das Leben in dänischen Kleinstädten abläuft sollte man sich diese Stadt und auch das Pub mit angeschlossener „Diskothek“ nicht entgehen lassen.

Marstal

Tor zur Dänischen Südsee

Marstal auf der Insel Aero ist das Tor und auch das heimliche Highlight der dänischen Südsee. Diese kleine Fischerstadt bietet einen sehr schönen Yachthafen mit Blick auf das offene Meer und auf die alte Werft direkt am Hafen mit idyllischem Industriecharme. Direkt neben den Stegen gibt es viele kostenlose und wunderschöne Grillplätze. Und auch die einfache Hafenstadt mit den kleinen, niedlichen Häusern hat einiges zu bieten. 

Das alte Schifffahrtsmuseum ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Aus mehreren Privathäusern bestehend zeigt es die Entwicklung der Seefahrt in Marstal von den Anfängen über die Blütezeit bis heute. Was mit kleinen Schiffsmodellen und Seekarten beginnt, wird während des Rundgangs zu kompletten Schiffsimulatoren inkl. Kapitätskajüte. Hier ließ es sich unsere letzte Crew auch nicht nehmen, direkt einmal Platz zu nehmen und eine Mannschaftsbesprechung der etwas anderen Art abzuhalten. 

Aber Marstal hat auch am Abend etwas zu bieten: Das Irish Pub mit dem Wirt Maik, der es sich ab einer gewissen Stunde auch nicht nehmen lässt, höchstpersönlich das Lied von „Patricia the Stripper" zu singen. Übrigens macht es gleich doppelt so viel Spaß, wenn jemand aus der Crew dabei noch zur Gitarre greift.

Lemkenhafen

Anlegen auf Fehmarn

Lemkenhafen ist ein ganz kleiner Yachthafen gegenüber von Heiligenhafen auf der Insel Fehmarn. Das Ansteuern in dem schmalen Fahrwasser, das im Schnitt nur 2,1 Meter tief ist, sorgt am Anfang ein wenig für Anspannung. 

Dafür wird man aber auch mit einem kleinen und ruhigen Hafen mit einem niedlichen Dorf, welches man innerhalb von fünf Minuten zur Fuß erkundet hat, entschädigt. In dem Fischrestaurant direkt am Hafen kann man hervorragend und für kleines Geld essen, während es in der Bar nur 50 Meter weiter sehr leckere Cocktails gibt.

Burg

Fehmarnsundbrücke passieren

Das eigentliche Highlight, wenn man von Heiligenhafen nach Burg segelt, ist nicht Burg selbst. Vielmehr ist der Weg das Ziel. Denn bei dieser Etappe fährt man unter der Fehmarnsundbrücke durch. Zwar ist die Brücke 4 Meter höher als unser Mast, die optische Täuschung sorgt jedoch dafür, dass man noch 10 Meter vorher schreien möchte „das passt nicht!!!“. 

Nach diesem Adrenalin-Kick kann dann der ein oder andere meist eine Dusche vertragen. Und dafür ist der Yachthafen in Burg perfekt. Er hat eine der modernsten Marinas an der Ostsee, modernste Duschen und Sanitäranlagen, einen eigenen Supermarkt und auch alles andere, das man für die Schiffsausrüstung braucht. Und natürlich bietet er auch tolle Sonnenuntergänge mit Blick auf die Fehmarnsundbrücke, die aus dieser Perspektive gar nicht mehr so bedrohlich wirkt :)

Bagenkop

Altes Fort erforschen

Bagenkop auf der Ostseite von Langeland ist ein gemütlicher Fischerort mit den typischen skandinavischen Holzhäusern rund um den Hafen. 45 Gehminuten vom Hafen entfernt gibt es zudem ein altes Fort aus dem kalten Krieg, bestehend aus Bunkeranlagen, einem U-Boot, Kampfjets und einem Minensucher. Alles kann betreten und besichtigt werden. Ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall. Und auch die alte Kirche in Bagenkop ist eine Besichtigung wert.

Aeroskoebing

Blick auf die Dänische Südsee

Um nach Aeroskoebing zu kommen fährt man von Marstal aus durch kristallklares Wasser und atemberaubende Landschaft. Das Fahrwasser dorthin ist jedoch genauso atemberaubend. Sehr kleine Tonnen und Wasser"tiefen" von 2 Metern sorgen auf dem Weg zum Hafen für ein kleines navigatorisches Abenteuer. 

Aeroskoebing ist die Hauptstadt der Insel Aero und besteht aus vielen kleinen verschnörkelten und liebevoll gestrichenen Häusern. Vom einfachen Stadthafen aus läuft man nur wenige Minuten in die Innenstadt. Kleine Hotels, Restaurants und Bars laden zum Verweilen ein. Zudem gibt es viele süße Läden und Galerien. Im Hafen gibt es direkt am Liegeplatz Grillplätze mit Blick auf die dänische Südsee.

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