Meilentörn in Spanien

Highlights

Da wir die Freiheit des Segelns in vollen Zügen genießen wollen, passen wir die Route je nach Wind und Crewlaune individuell an.

Teneriffa: San Miguel

Majestätische Insel

Teneriffa, die größte der kanarischen Inseln, erscheint schon von Weitem mit dem 3718 m hohen Teide (der höchsten Erhebung Spaniens) imposant und majestätisch. Die Insel ist sehr kontrastreich und bietet verschiedene Klimazonen. Der Norden ist deutlich feuchter, teilweise bewaldet u.a. mit Bananenplantagen und fruchtbaren Tälern, wie z.B. das Orotava-Tal. Der Süden, teilweise von hässlichen Hotelkomplexen zugebaut, ist deutlich trockener.

Neben traumhaften Buchten, wie z.B. vor der Masca-Schlucht, die nur zu Fuß oder per Boot zu erreichen ist, gehört ein Ausflug auf das Hochplateau des Teide zum absoluten Muss. Auf 2200 m Höhe kann man zwischen Gesteinsformationen und Geröllfeldern schöne Höhenwanderungen machen oder auf den Teide steigen (es gibt auch eine Seilbahn ;-), die allerdings wegen Starkwind häufig nicht fährt). Um den Gipfel zu besteigen, braucht man jedoch ein Permit, welches bei kurzem Aufenthalt auf der Insel schwierig zu besorgen sein könnte. Es ist jedoch gigantisch, nach einer anstrengenden Wanderung mit über 1500 Höhenmetern, im Schwefelduft den Blick über den Atlantik zu den anderen Inseln schweifen zu lassen.

Auch ein Tauchgang lohnt sich auch Teneriffa, es gibt Mantas, Thunfische, Papageienfische und sogar Meeresschildkröten. In der Nähe von Puerto de la Cruz kann man in Vulkanhöhlen tauchen und im Süden warten Korallenbänke.

Teneriffa: Los Gigantes

Wahnsinns Steilküste

Los Gigantes ist durch seine Steilküste bekannt.  Die Felsen fallen bis zu 450 Meter senkrecht ins Meer ab. Von Seeseite bietet sich ein spektakülärer Anblick.  Direkt vor den Felsen liegt der "Playa de los Guíos", ein feinsandiger, schwarzer Strand. Sonst ist der Ort recht touristisch mit vielen Bars, Cafés und Restaurants direkt am Hafen.

Wer Lust auf Wandern hat, kann sich hier von einem Taxi nach Masca bringen lassen.  Die Fahrt von Los Gigantes kostet ca.30 Euro. Von dort startet eine schattige, eindrucksvolle Wanderung in die Schlucht von Masca, die zwischen blühendem Oleander an einem Strand endet.  Stündlich fahren dort Schiffe, die einen zurück nach Los Gigantos bringen. Tickets für die Schiffe kauft man entweder schon in einem Kiosk in Los Gigantes oder direkt oben in Masca.

Falls nur ein Teil der Crew die Wanderung machen möchte, kann eure Yacht euch ggf. auch direkt am Strand von Masca abholen. Reine Gehzeit beträgt ca. 2,5 Stunden. Wanderschuhe und Trittsicherheit sind nötig, teilweise wird es ein bisschen "kletterig", geht durch Felslöcher und über große Steinbrocken. 

La Gomera: San Sebastian

Durch mystischen Nebelwald

Von Osten kommend ist der Hafen von San Sebastian der erste Anlaufpunkt auf La Gomera. Hier ist meist viel los, da die ganze Insel über diesen Hafen versorgt wird. Es gibt einen Platz mit ein paar Cafés, eine Einkaufsstraße, zwei Strände und oberhalb des Ortes hat man einen schönen Blick über den Hafen.

Mit dem Mietwagen oder Roller kann man in die Wälder hochfahren. Die Lorbeerwälder wirken wie aus einer anderen Welt, es ist dort oben meist wolkiger und feuchter, alles ist mit grünem Moos bewachsen und sehr einsam. Außerdem ist es deutlich kälter als unten am Meer und auch an sonnigen Tagen sollte man warme Sachen mitnehmen. Fast mystisch erscheint eine Wanderung durch den „Nebelwald“ nach der man plötzlich in ein winziges Dorf kommt und sich in einer improvisierten Gaststätte bei Ziegenkäse mit Honig und gutem Wein stärken kann.

La Gomera: Valle de Gran Rey

Berühmtes Hippie-Tal

Das Valle de Gran Rey ist das berühmte Hippie-Tal, in das schon in den 60ern viele Deutsche ausgewandert sind. Mit Trommelmusik, Feuerspuckern und Jongleuren wird jeden Abend der Sonnenuntergang am Strand zelebriert. Bei Maria, der legendären Wirtin der gleichnamigen Kneipe, macht Pepe (ihr Sohn) mit seinen Kumpels oft Musik. Die Touristen und Hippies tanzen direkt auf der Straße, 20 m vom brausenden Atlantik entfernt. Es gibt nette Restaurants, Kneipen und in in 15 Minuten kann man zu einem weiter nördlich gelegenen, abends schön einsamen Strand wandern.

Die Marina Vueltas, in der man vor den steilen Felsen mit kleinen bunten Fischerbooten liegt, ist ca. 20 Gehminuten vom Strand im Valle de Gran Rey entfernt. Auch hier gibt es ein paar nette Restaurants und die legendäre Hafenkneipe, in der sich abends die Fischer treffen.

La Palma: Santa Cruz

Die Schöne

„Isla bonita“ - schöne Insel und „Isla verde“ - grüne Insel, das sind die zwei Beinamen von La Palma. Die Insel ist für ihre ergiebigen Quellen und waldbedeckten Berge bekannt und besticht durch die Ursprünglichkeit ihrer Dörfer und unberührte Natur. Glücklicherweise wurde La Palma bisher vom Massentourismus verschont und man kann herrliche Wanderungen in ganz unterschiedlichen Landschaften unternehmen. Im Inselinneren liegt die Caldera de Taburiente, ein riesiger Kraterrand (28 km Umfang), der zum Nationalpark ernannt wurde. 1000 m hohe Felswände, 2500 m hohe Gipfel am Kraterrand und Wasserfälle, die aus mehr als 100 Quellen entstehen, beeindrucken hier genauso wie die Blütenpracht, das Grün und die Einsamkeit. 

Im Süden reihen sich 120 Vulkane aneinander und ganz an der Südspitze, wo es nach Schwefel riecht und der Boden heiß ist, spürt man den vulkanischen Ursprung der Insel. Der Norden ist von steilen Küsten und wilden Schluchten geprägt, in denen man auf den Spuren der Ureinwohner wandeln kann. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Auto zu mieten und über die Insel zu fahren. In  den Gassen von Santa Cruz spürt man den Charme der vergangenen Zeiten, in denen die Entdecker und Auswanderer hier ihren letzten Stopp machten, bevor sie über den Atlantik nach Westen aufbrachen. Silvester wird hier zu Live-Musik auf der Straße getanzt. Denkt dran, dass ihr schicke Sachen mitnehmt, die Spanier tanzen hier alle im Abendkleid, bzw. im Anzug!

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