Flottillentörn in GriechenlandHighlights

Da wir die Freiheit des Segelns in vollen Zügen genießen wollen, passen wir die Route je nach Wind und Crewlaune individuell an.

Poros

Mitsegeln in Griechenland oder "Siga siga"!

Dieser Ort markiert das Ende des Saronischen Golfes und bildet den Ausgangspunkt für die Weiterfahrt in den östlichen Peloponnes oder die Nordkykladen. Diese Insel wird eigentlich immer von unseren Crews beim Mitsegeln in Griechenland angelaufen. Poros ist auf einem runden Berg gebaut, den man - durch die engen, schattigen Gassen schlendernd - mit einem kalten Frappé in der Hand besteigen kann. 

Dabei bitte seeehr langsam (griechisch: siga siga!), damit genug Zeit für intensives Durchstöbern der unzähligen, knuffigen Touri-Läden auf der Promenade bleibt. Wer mehr Zeit hat, kann einen Roller ausleihen und diese hügelige und teils grüne, teils karge Insel in einem halben Tag erkunden.

Athen

Antike Gassen und Rooftopbars

Nur allzu schnell zählen die Menschen Nachteile Athens auf, es sei dreckig und voller Smog, chaotisch und überhaupt: die Griechen! Aber vergessen wir doch die Stereotypen: Athen ist die Hauptstadt Europas mit dem besten Wetter und hat sogar noch im Dezember Frühlingstemperaturen und -sonne. Die Straßen sind von Mandarinenbäumen gesäumt, die man mitten im Winter erstmal etwas verwundert anschaut, um sich danach darüber zu freuen, ebenso wie das attische Licht, das der Stadt immer einen goldenen Schimmer auflegt. Also erkundet ruhig mal länger unseren Ausgangspunkt zum Mitsegeln in Griechenland.

Von dem Hafen bei Piräus gelangt man schnell mit der Metro in den antiken Stadtkern, über dem die Plaka thront und in dem man sehr schön Kaffee trinken kann. Obwohl man in einer Großstadt ist, ist der Flair sehr familiär, wir setzen uns im Viertel Psyrri zusammen und stoßen mit Ouzo auf das gute Essen an. Nach einem kurzen Spaziergang durch die antiken Gassen von Monastiraki und Thisio besuchen wir anschließend eine der Rooftopbars und genießen die freie Sicht auf die nächtliche Akropolis bei einem Drink. 

Danach kann man den Südwesten des Stadtkerns verlassen und nach Gazi fahren. Hier drängen die Leute sich bis in die frühen Morgenstunden in die Läden um den Platz Keramikos. Wer stattdessen eher die alternative Art des Weggehens bevorzugt, begibt sich in den Norden nach Exarchia. Die Nacht endet, wenn man sich entschließt nach Hause zu gehen.

Dhokos

Der beste Sonnenuntergang im saronischen Golf

Dhokos ist einer der besten Plätze beim Mitsegeln in Griechenland, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Hier liegen außer uns in der Regel nur wenige Yachten. Wir können also ganz in Ruhe das abendliche Lichtspiel bewundern – egal ob aus der Perspektive des kleinen typisch griechischen Strandes oder von dem felsigen Gipfel gleich über unserem Ankerplatz.

Von oben ist der Ausblick natürlich am Besten, bei gutem Wetter kann er einem regelrecht den Atem verschlagen. Wir müssen aber aufpassen, dass wir uns diesmal mit den anderen Crews nicht verquatschen, denn der Rückweg im Dunkeln wird nicht einfach sein... :)

Vathy

Verschlafener Hafenort

Der Weg nach Vathy ist sehr interessant. Wir segeln hier weit ab der Routen aller anderen Charterboote. Daher geniessen wir auch in der Hochsaison die grünen Hänge der zum Teil bis zu 1000 m Meter hohen Berge oft fast allein. Im Ort halten sich vor allem Einheimische und ein paar Athener auf, die hier ihren Urlaub verbringen.

Vathy ist um das kleine Hafenbecken herumgebaut und wirkt kuschelig klein und etwas verschlafen. Die drei Restaurants im Hafen bieten leckeres, hausgemachtes Essen und wir können dabei die aus dem Hafen ein- und auslaufenden Boote gemütlich beobachten.

Wer rechtzeitig in Vathy ankommt, kann mit Bus oder Taxi eine Tour zum nahegelegenen Vulkankrater (Achtung: Schwefelgeruch ;-) ) unternehmen und den Blick von oben über die Landschaft gleiten lassen. Auch gut: einen Spaziergang zum Strand unternehmen und im lauwarmen Wasser der Bucht planschen.

Hydra

Autoverbot - Die Zeit scheint still zu stehen

Ziemlich beeindruckend ist die Einfahrt in das gut windgeschützte, jedoch sehr kleine und ständig überfüllte Hafenbecken von Hydra. Aus dem Meer steigen steile Berghänge empor, auf denen kleine, weiße Häuser und vereinzelt Olivenbäume stehen. Im Ort, sowie auf der gesamten gleichnamigen Insel sind Autos verboten. Daher wundert euch nicht über die vielen Esel im Dorf, die hier das wichtigste Transportmittel sind und gelegentlich an den Rattan-Sesseln der zahlreichen Restaurants kauen.

Wenn die Fähre mit den Touris aus Athen ankommt, kann es hier ziemlich voll werden. Da empfiehlt es sich, die Gassen einige Meter den Berg hochzulaufen. Hier kommen nur wenige Touristen hin und uns umgibt durch die Mischung aus blendend weißen Häusern und dem atemberaubenden Ausblick auf das Meer ein kitschiger, himmelsähnlicher Flair.

Der Hafen ist nicht nur für die spektakuläre Lage bekannt. Das Hafenbecken ist oft mit Booten überfüllt und in den Morgenstunden kann man tolles „Hafenkino“ erleben. Das darf beim Mitsegeln in Griechenland einfach nicht fehlen. Da lichten die Segelboote ihre Anker (jawohl, in Griechenland braucht man die Anker auch im Hafen) und nicht selten erlebt man, dass drei Boote ihre Ankerketten ineinander verhakt haben. Dann wird natürlich temperamentvoll – Nationalitäten übergreifend – die Situation mit lauten Schreien zu lösen versucht. Wir sind für solche Events gut vorbereitet und schauen uns das Ganze beim Frappé von der Hafenmauer aus an :-)

Sounion

Zum Poseidontempel spazieren

Die Bucht bei Sounion – einem Kap an der südlichsten Spitze Attikas - ist der letzte ruhige Stop für diejenigen Segler, die den entspannten Saronischen Golf verlassen wollen. Von dem hoch über der Bucht gelegenen Poseidontempel sieht man auf einer Seite den ruhigen Saronicos und auf der anderen Seite die oft stürmische Inselwelt der Kykladen. 

Hier oben am Poseidontempel haben schon vor langer Zeit die Seeleute um die Gunst des Meeresgottes gebeten. Tieropfer und Weihgaben sollten Poseidon günstig stimmen oder wurden zum Dank für eine gute Überfahrt abgelegt.

Laut der Legende soll sich hier König Ägeus ins Meer gestürzt haben, als er das Schiff seines Sohnes Theseus mit schwarzen Segeln aus Kreta zurückkehren sah. Die schwarzen Segel waren ein verabredetes Zeichen für den Tod von Theseus. Der Sohn lebte jedoch noch und hatte nur in seinem Siegesrausch über Minotaurus vergessen, die schwarzen Segel gegen weiße auszutauschen.

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