Meilentörn in Griechenland

Highlights

Da wir die Freiheit des Segelns in vollen Zügen genießen wollen, passen wir die Route je nach Wind und Crewlaune individuell an.
Athen

Antike Gassen und Rooftopbars

Nur allzu schnell zählen die Menschen Nachteile Athens auf, es sei dreckig und voller Smog, chaotisch und überhaupt: die Griechen! Aber vergessen wir doch die Stereotypen: Athen ist die Hauptstadt Europas mit dem besten Wetter und hat sogar noch im Dezember Frühlingstemperaturen und -sonne. Die Straßen sind von Mandarinenbäumen gesäumt, die man mitten im Winter erstmal etwas verwundert anschaut, um sich danach darüber zu freuen, ebenso wie das attische Licht, das der Stadt immer einen goldenen Schimmer auflegt.

Von dem Hafen bei Piräus gelangt man schnell mit der Metro in den antiken Stadtkern, über dem die Plaka thront und in dem man sehr schön Kaffee trinken kann. Obwohl man in einer Großstadt ist, ist der Flair sehr familiär, wir setzen uns im Viertel Psyrri zusammen und stoßen mit Ouzo auf das gute Essen an. Nach einem kurzen Spaziergang durch die antiken Gassen von Monastiraki und Thisio besuchen wir anschließend eine der Rooftopbars und genießen die freie Sicht auf die nächtliche Akropolis bei einem Drink. 

Danach kann man den Südwesten des Stadtkerns verlassen und nach Gazi fahren. Hier drängen die Leute sich bis in die frühen Morgenstunden in die Läden um den Platz Keramikos. Wer stattdessen eher die alternative Art des Weggehens bevorzugt, begibt sich in den Norden nach Exarchia. Die Nacht endet, wenn man sich entschließt nach Hause zu gehen.

Syros

Pulsierende Kykladeninsel

Auf Syros, in der Hauptstadt Ermoupolis, sitzt die Verwaltung der Provinz der Kykladen. Es ist die größte Stadt weit und breit und hat einen riesigen Hafen. Das Leben hier pulsiert förmlich und nach einer einsamen Kykladentour findet man sich urplötzlich in der Zivilisation wieder.

Im Stadtzentrum findet man prunkvolle Regierungsgebäude und einen angenehm schattigen, mit Marmor gepflasterten Platz, auf dem sich prima Fußball spielen lässt :) Viele gemütliche Cafés und Gyros-Fastfood-Läden sind in unmittelbarer Hafennähe. Es lohnt sich, den Hügel zur St. Georgs-Kathedrale hochzusteigen. In der Kathedrale gibt es ein interessantes Wirrwarr von orthodoxen Kuriositäten und die Aussicht von oben ist toll.

Außerhalb der Stadt Ermoupolis, auf der gegenüberliegenden Inselseite, gibt es eine eindrucksvolle, tief eingeschnittene Bucht: Grammata. Sie ist umgeben von Bergen und am Eingang der Bucht liegt das Kap Grammata, eine hellgelb leuchtende Felsklippe. Darauf stehen viele Namen von Seeleuten, die in den vergangenen Jahrhunderten Schutz vor dem Meltemi gesucht haben - die Namen von JTC-Crews stehen dort natürlich auch! In der Umgebung gibt's Palmen und generell erfrischend viel Grünes. Der kleine Sandstrand eignet sich perfekt für ein Lagefeuer.

Seriphos

Schattige Gassen, weiße Häuschen

In Seriphos findet man eine der schönsten Horas der Kykladen. Eine Hora ist auf griechischen Inseln die alte Hauptstadt, die aus Gründen guter Verteidigung üblicherweise um den Gipfel eines Berges errichtet wurde.

Wer es durch die schattigen Gässchen zwischen den typischen weißen Häusern mit blauen Fensterrahmen, allgegenwärtigen Katzen in allen Größen und weiß- und rosafarbenen Bougainvilleas bis ganz nach oben zu der kleinen Kirche geschafft hat, genießt den atemberaubenden Blick auf die weite Bucht hinaus auf die Inseln der Zentralkykladen.

Milos

Mondlandschaft im Mittelmeer

Auch Milos ist eine Insel vulkanischen Ursprungs. Bunte Häuser, die direkt an die Wasserlinie gebaut sind, werden im Winter als Schuppen für die Fischerboote genutzt. Überhaupt ist Milos die Insel der Farben, mit der blendend weißen mondähnlichen Landschaft von Sarakino oder den schwefelgelben Steilhängen in Paleochori. Diese Insel ist eher unbekannt unter den Kykladen-Juwelen, deshalb halten sich die Touristenmassen hier (noch!) in Grenzen.

Kithnos

Strand im Meer

An der Ostküste von Kithnos findet man einen kleinen verschlafenen Hafenort namens Loutra. Hier wird das Wasser von einer heißen Quelle über ein Aquädukt ins Meer geleitet, wo man herrlich bei einem kalten Bierchen entspannen kann. Athener kommen öfter zum Urlaub machen, unter ausländischen Touristen ist Kithnos allerdings fast unbekannt.

Auf der anderen Seite der Insel liegt der etwas außergewöhnliche Strand - er verbindet die Insel Kithnos und eine winzige vorgelagerte Insel mit einem schmalen Streifen aus Sand (dem Strand eben!). Den Strand mit Meer auf beiden Seiten muss man einfach gesehen haben, um zu glauben, dass es ihn wirklich gibt :)

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