Sail & DWS in Spanien

Highlights

Da wir die Freiheit des Segelns in vollen Zügen genießen wollen, passen wir die Route je nach Wind und Crewlaune individuell an.

Cala Barques

Die beliebteste DWS-Bucht auf Mallorca

Das ist mittlerweile die wohl beliebteste DWS-Bucht der ganzen Insel mit mehreren Spots drumherum. Manche DWS-Freaks verbringen eine ganze Woche oder noch länger hier. Wir nehmen nur einige Highlights der Cala Barques in Angriff, damit ausreichend Zeit für weitere DWS-Abenteuer in den anderen Buchten bleibt.

Bei günstigem Wetter parken wir unser Boot direkt vor der Metrosexual Area. Auf einer Seite der kleinen Einbuchtung sitzen Tag für Tag mehrere Schaulustige, die bald vielleicht auch unsere waghalsigen Moves an der gegenüberliegenden Wand bestaunen werden. Die beliebteste Route ist hier die Bisexual (7a), die über eine lange überhängende Platte mit großteils guten Griffen verfügt. Jeder Mutige wird hier lautstark vom Publikum angefeuert (venga, venga!).  Oft hängt eine Slack Line zwischen beiden Seiten der Bucht.

In der direkt benachbarten Grotte Snatch Area geht’s gemütlicher zu mit der einfachsten Fortuna (6a+) und einer kräftigen 6c (die Hercules) mit weiten Schwüngen auf großen Henkeln, die zwei unserer Teilnehmer kurz und knapp mit den Worten  “Das geilste was ich je gemacht habe” beschrieben haben.

Am Abend lassen wir den Tag im Netz unseres Katamarans ausklingen, mit einem Drink in einer Hand und dem Kletterführer in der anderen (der nächste Tag muss ja geplant werden). Oder wir fahren einige Meter mit unserem Beiboot zum Strand der Cala Barques, wo abends die lokalen Hippies und Kletterer feiern.

Cala Marcal

Das Dinghy ist nur einen Sprung entfernt

Nach dem Aufwärmen auf der 20m langen Traverse der Cala Wall (5c), fast umittelbar vor unserem Boot, laufen wir zur Klippe, wo die besten Spots der Cala Marcal auf uns warten. Der kurze Spaziergang mag für manche (um genauer zu sein meistens für die ganze Crew) beim ersten Mal ein wenig furchteinflösend wirken. Wir nähern uns schrittweise dem Abgrund. Vor uns sehen wir nur das weite Meer und hören wie die Wellen gegen die Felsklippe schlagen.

Hier befindet sich der beste Abstieg (eine leichte “5”), der zum Anfang der einfachsten Routen der Cala Marcal führt. Die Lady Boys (5c) oder Higher than the Sun (6a) machen sehr viel Spaß. Die schwierigsten Stellen liegen nicht zu hoch, sodass die 14 bis 16 Meter Höhe der Klippe mit relativ wenig Herzklopfen zu bewältigen sind.

Wer ins Wasser fällt, kann bei nicht zu großem Seegang auch vom Wasser einsteigen, sobald jemand von uns eine Hilfsleine platziert hat. Zur Absicherung parken wir unser Dinghy direkt vor dem Fels, so dass man sich auch zwischen den Routen erholen oder schnell zum Segelboot kommen kann. Wer ganz platt ist, legt sich einfach auf den Sandstrand vor dem Ankerplatz :)

Cala Sa Nau

Perfekt für alle Schwierigkeitsgrade

Diese Bucht ist perfekt, wenn man den Schwierigkeitsgrad der Routen langsam steigern möchte. Wir fangen direkt vor unserem Ankerplatz an kurzen und leichten Routen im Dino Egg Bereich an. Die Freude beim Ausstieg ist hier trotzdem groß, denn aus den 5-6 Metern Höhe kann man den Applaus aller hier ankernden Boote genießen :) Zum Aufwärmen gibt’s eine etwa 50 Meter lange Traverse 2 bis 3 Meter über dem Wasser.

Nach einem kurzen Spaziergang zur Klippe am anderen Ende der Bucht erwartet uns die populäre Virgin Area mit netter Kletterei ab 4c bis 7a. Hier verbringen wir in der Regel die meiste Zeit, schließlich wollen wir den Locals, die in diesem Sektor oft anzutreffen sind, beweisen, dass wir keine Jungfrauen im Deep Water Soloing sind. Die Gen Lock (6a) und The Virgins are only human (6a+) müssen bezwungen werden. Attack of the Spindly Killer Fish (7a+) ist ebenfalls nett :)

Wer nach härteren Touren sucht, kommt im Hupolup Kempf Cave auf seine Kosten. Hier hat Chris Scharma seinen Weather man (8a+) erstbestiegen. Abends verlagern wir unsere Anstrengungen an die beste Beach Bar der Gegend direkt vor unserem Boot. Der schöne Sand, die aus Holz gebaute Bar und leckere Cocktails erinnern uns an unsere Segelabenteuer in Thailand.

Cala Mitjana

Kleine versteckte Kletter-Bucht

Von See kommend ist diese Bucht schwierig auszumachen. Man hat den Eindruck direkt auf die Felsklippe zuzusteuern. Erst kurz davor öffnet sich auf der linken Seite der Eingang zu der kleinen aber in der Regel gut geschützten Einbuchtung von Cala Mitjana.

Ein kleiner Sektor liegt direkt vor dem Boot und eignet sich perfekt für den Anfang. Mit dem Ausstieg auf nur 7-8 Metern kann man sich langsam an die Höhe gewöhnen, bevor man zu den höheren Routen an der Außenklippe übergeht. Der Einstieg zu der Geek (6a) ist vom Wasser gut erreichbar und das Reinfallen von der angenehm überhängenden Wand macht jedes Mal viel Spaß. Einmal oben angekommen kann man sich an die Rich Bitch (7a) direkt daneben trauen.

Weniger als 5 Minuten zu Fuß oder ein Wimpernschlag auf dem Wasserweg mit unserem Beiboot geht’s zu dem Klassiker Illuminations (6b+). Der beste (und bei viel Seegang einzig machbare) Einstieg ist von der 15 Meter hohen Klippe. Wer es schwieriger haben möchte, kann sich neben einer 7a+ und 7b das Projekt Animal Magnetism anschauen.

Porto Cristo

Chillen im Hafenort oder weiter climben

Im schönen Hafenort von Porto Cristo kann man sich entweder in den Gassen des Städtchens verlaufen oder eins der zahlreichen Restaurants an der Hafenpromenade ausprobieren. Oder… den bekanntesten DWS-Spot der Insel Cova del Diablo besichtigen. Zum selbst probieren wird’s den Meisten wohl noch etwas zu früh sein, denn die Ausstiege liegen hier größtenteils auf beeindruckenden 18m Höhe. Nichtdestotrotz müssen die DWS-ler von Mallorca die Superwoman (7a+) und Afroman (7b) der Cova der Diablo ein Mal gesehen (oder vielleicht sogar probiert?) haben.

Wer’s wirklich schwierig mag, dem wird die von Chris Sharma erstbestiegene La Hostia (8a+) auf der nah gelegenen The Tower of Falcons sicherlich gefallen :)

Es Trenc

Ankern vor Naturstrand

Der große einsame Naturstrand Es Trenc im Süden der Insel ist (wenn nicht gerade Hochsaison ist) oft menschenleer und eignet sich perfekt für einen langen Badestopp direkt vor dem fünf Kilometer langen Strand ankern. Es gibt hier Karibik-Feeling mit feinem weißem Sand und klaren Wasser. 

Palma de Mallorca

Urbaner Start in deinen Törn

Mallorcas Inselhauptstadt ist absolut sehenswert. Tagsüber schlendern viele Besucher durch die historische Altstadt mit ihren kleinen Boutiquen und Lebensmittelgeschäften. Der urbane Mittelpunkt ist der Plaça Major: Hinsetzen, Käffchen schlürfen, Leute beobachten – herrlich!

Einen kurzen Spaziergang weiter erreichst du das berühmte Wahrzeichen Palmas, die Kathedrale La Seu. Vom Vorplatz hast du einen super Blick auf die Bucht von Palma und die Hafenanlagen. Wer die arabischen Wurzeln Palmas kennenlernen möchte, besucht die Banys Arabs. Das Bad aus dem 10. Jahrhundert ist sehr gut erhalten und besitzt eine zauberhafte Gartenanlage. Am Abend trifft man sich zu einem Aperitif und Tapas auf den hübschen Plätzen der 400.000-Einwohner-Metropole, zum Beispiel dem Plaça Drassanes.

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