Die Zuteilung der Kabinen erfolgt unter Anwesenheit der ganzen Crew an ersten Tag des Törns. Falls Pärchen dabei sind, werden sie bei der Zuteilung der 2-Personen-Kabinen mit Doppelbett bevorzugt.
Wollt ihr mit einer bestimmten Person untergebracht werden? Kein Problem: ihr könnt eure Wünsche direkt im Buchungsformular angeben – wir versuchen euch so weit wie möglich entgegen zu kommen!
Es kann vorkommen, dass Jungs und Mädels zusammen in einer Kabine untergebracht werden. Wenn das ausdrücklich nicht erwünscht ist, finden wir jedoch (meist) eine andere Lösung!
Hier erfährst du mehr über die unterschiedlichen Kabinentypen.
Wir wollen die Freiheit des Segelns in vollen Zügen genießen! Daher legen wir unsere Route im Vorhinein nicht fest, um der Crew die Möglichkeit zu geben, den Törn so individuell wie nur möglich zu gestalten. Die gesegelte Strecke kann so immer wieder spontan an Wind und Crewlaune angepasst werden.
So kann die Zeit wirklich zum Segeln genutzt werden statt unter Motor zu fahren und die Zeit, die zum Baden in Buchten und Landausflügen genutzt wird optimal an eure Wünsche angepasst werden.
Jeden Abend treffen sich die Skipper und besprechen die Wetterlage und das Stimmungsbild der einzelnen Crews und entscheiden dann gemeinsam über das Tagesziel des darauffolgenden Tages.
Nein, im Gegenteil. Um Kompetenzstreit zu vermeiden, werden die Kochteams so gebildet, dass jeweils ein Koch-Enthusiast und ein Koch-Muffel in einem Team sind.
Da wir auf den meisten unserer Törns Zugang zu leckerem, lokalen Obst und Gemüse haben und sich Fleisch an Bord meist schlecht aufbewahren lässt, kochen wir sehr oft und gerne vegetarisch. Falls an einem Tag doch Fleisch gekocht wird, bereitet man zusätzlich ein vegetarisches Gericht vor.
Wir kochen fast jeden Tag an Bord. Zu den Aufgaben des jeweils zuständigen Kochteams gehört: Morgens einkaufen gehen, Frühstück, Mittagessen und Abendessen vorbereiten, abspülen.
Jede von uns gecharterte Fahrtenyacht verfügt über einen Gaskocher mit zwei Platten, einen Backofen und 1 - 3 Kühlschranke. Wir kochen bevorzugt mit lokalen Produkten (keine Fertiggerichte) und gerne vegetarisch.
Wenn im Sturm ein polnischer Kapitän von einem jungen Crewmitglied die Frage nach dem wirksamsten Mittel gegen Seekrankheit gestellt bekommt, empfiehlt er meistens, sich im Schatten einer breitkronigen Eiche hinzulegen. Da diese Methode auf See leider schwer umzusetzen ist, preisen wir stattdessen die Zeit als das beste langfristig wirkende Mittel gegen die Seekrankheit an. Man sollte sich einfach nicht zu sehr darauf konzentrieren, wie schlecht es einem geht, sondern sich möglichst ablenken und warten, bis sich die Gleichgewichtsorgane an den Wellengang gewöhnt haben. Von der Einnahme von Medikamenten gegen Seekrankheit raten wir ab, weil sie diesen Prozess oft verhindern und üble Nebenwirkungen haben können.
Unsere Tipps gegen Seekrankheit:
- Sich ablenken: An heißen Sex denken oder Ruder gehen (aber nie beides gleichzeitig!), Shanties (Seemannslieder) singen, dumme Witze erzählen und sich erzählen lassen.
- Gleichgewichtorgane beruhigen: Den Horizont betrachten, sich Mittschiffs aufhalten, Gänge zum Bug und plötzliche Positionsänderungen vermeiden, nichts lesen.
Außerdem sollte man an der frischen Luft bleiben und sich warm anziehen, weil man relativ schnell auskühlt, wenn man seekrank ist. Wichtig ist auch, dass man sich schon bei leichtem Wellengang einen Lifebelt anzieht, weil einer seekranken Person oft irgendwann alles egal wird, auch die eigene Sicherheit.
Häufig kann man die Seekrankheit auch vermeiden, wenn man sich an folgende Regeln hält: ausreichend Essen, genügend schlafen und keinen Alkohol trinken.
An Deck ist das Rauchen begrenzt erlaubt: ausschließlich auf der Leeseite des Bootes und niemals bei Manövern.
Auf der Yacht kannst du dein Handy oder deine Fotokamera immer dann aufladen, wenn das Bordnetz im Hafen an Landstrom angeschlossen ist. Dies ist (mit Ausnahme von Griechenland) in beinahe jedem Hafen möglich. Auf einigen unserer Charteryachten steht im Notfall unterwegs ein Stromkonverter zur Verfügung.
Handy-Empfang hat man meistens an Land und bis ca. 5 km vom Ufer entfernt. Wenn wir weiter entfernt von der Küste segeln, können wir den Yachtfunk für den Kontakt mit der Außenwelt nutzen, um z.B. Hilfe zu rufen oder Wettervorhersagen zu empfangen.
Die Sanitäranlagen an Bord, bestehend aus kleinem Waschbecken, WC und Dusche, sind sehr eng und einfach. Da wir nur über einen begrenzten Vorrat an heißem Wasser verfügen, wird jemand, der auf die tägliche heiße Dusche nicht verzichten kann, an Bord einer Segelyacht nicht glücklich.
Je nach Revier und Strecke laufen wir ca. alle zwei Tage einen Hafen mit Zugang zu Toiletten an (in der Karibik und manchen Gegenden der Türkei und Griechenlands viel seltener). Diese können je nach Land und Hafen sehr einfach (wie z.B. auf vielen griechischen Inseln) bis sehr komfortabel (wie die meisten Toiletten in den kroatischen Marinas) ausfallen.
Auf den meisten Törns segeln wir nach dem Frühstück gegen 10 Uhr los und legen nachmittags/abends an. Zum vollkommenen Genuss der Orte, die uns besonders gut gefallen, können wir uns auch mal einen Tag segelfrei nehmen. Die Nächte werden in Häfen oder Buchten verbracht. Auf vielen Törns segeln wir auch mal eine Nacht komplett durch. Das Nachtsegeln ist für viele Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis.
Startet und endet der Törn im gleichen Hafen, sind wir an keine feste Route gebunden. Die Auswahl der Route erfolgt je nach Laune der Crew und - wie immer beim Segeln - natürlich unter Berücksichtigung des Wetters. Wir versuchen so viel Strecke wie möglich unter Segeln (und nicht unter Motor) zurück zu legen und das Verhältnis zwischen Baden in den Buchten und Sightseeing an Land an die Teilnehmerwünsche optimal anzupassen.
Bei den One-Way-Törns sind wir durch den vorgegebenen Zielhafen etwas festgelegter. Aber auch diese Törns sind so geplant, dass genug Spierauml für eine flexible Routengestaltung bleibt.
Es gibt genug Zeit, um zu entspannen und zu feiern, aber Mitarbeit an Bord ist auch erforderlich.
Die ersten 2 Tage des Törns sind meistens recht anstrengend: Es muss Verpflegung eingekauft werden, die Crew muss sich mit dem Boot vertraut machen, eine Sicherheitseinweisung absolvieren und die Grundbegriffe des Segelns erlernen.
Der Rest der Segelzeit ist entspannter. Der Skipper sollte jedoch bei allen anfallenden Tätigkeiten mit der Beteiligung aller Crewmitglieder rechnen können, wie beim Segel setzen, Ruder gehen, Einkaufen, Kochen, Deck schrubben, An- und Ablegen etc. Meistens macht die gemeinsame Arbeit einfach Spaß!